Glossar
Verstehen Sie manchmal nur noch Bahnhof?
Nicht verzweifeln!
Hier erklären wir Ihnen die wichtigsten Begriffe rund ums Internet:
- @
- Acrobat Reader
- ADSL
- Backbone
- Bandbreite
- Bit
- Byte
- Chat
- Client/Server
- CMTS
- Coax-Kabel
- Cookie
- CPE
- DeNic
- DNS
- Domain
- Emoticon
- Gateway
- HFC
- Hub
- IP-Adresse
- ISP
- MAC
- MP3
- Newsletter
- Nickname
- Page-View
- Peering
- Plug & Play
- Portal
- Repeater
- Router
- S/STP
- S/UTP
- Switch
- TCP/IP
- Twisted Pair
- UMS
- VPN
- www
Erläuterungen
nach oben
@
Der so genannte "Klammeraffe" ist Bestandteil jeder E-Mail-Adresse. Er steht zwischen Benutzername und Provider-Server und wird wie das englische »at« gesprochen.
nach oben
Acrobat Reader
Standard-Software des Herstellers Adobe zur plattformunabhängigen Wiedergabe von Dokumenten im PDF-Format.
nach oben
ADSL
(Asymmetric Digital Subscriber Line) Technologie zur Datenfernübertragung, die auf einer asymmetrischen Teilung der Bandbreite basiert. Im Gegensatz zum -> Upstream (Daten, die vom User eingespeist werden) steht für den Downstream (Daten die der User empfängt) eine höhere Bandbreite zur Verfügung. Dabei werden Daten nicht in (wenige) hörbare Töne, sondern in viele, für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Frequenzen umgewandelt. So kann eine höhere Datenmenge über das Kupferkabel des Telefonnetzes gesendet werden. Außerdem ist es möglich, parallel zur Datenübertragung zu telefonieren. Die Deutsche Telekom bietet ADSL bereits in vielen Städten unter dem Namen T-DSL an.
nach oben
Backbone
Das Internet besteht aus der Verbindung einer Vielzahl verschiedener Netze. Die Verbindungen der Netze untereinander nennt man Backbone. Die Anbindung eines Internet-Anbieter an das Internet nennt man Backbone-Anbindung
nach oben
Bandbreite
Maximale Datenmenge, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums über eine Datenleitung (z.B. die des Internet-Providers) übertragen werden kann.
nach oben
Bit
Kleinste Informationseinheit in der elektronischen Datenverarbeitung. Zusammengesetzt aus den Begriffen "Binary" (binär) und "Digit" (Ziffer).
nach oben
Byte
Bezeichnung für eine Informationseinheit von Daten. Ein Byte besteht aus acht Bit. Die Begriffe Kilobyte (1024 Bytes), Megabyte (1024 Kilobytes), Gigabyte (1024 Megabytes) bezeichnen den Datenumfang einer Datei bzw. eines Programms.
nach oben
Chat
(engl. plaudern) Live-Kommunikation zwischen unterschiedlichen Teilnehmern, die sich in einem so genannten Chatroom schriftlich (über die Tastatur) unterhalten.
nach oben
Client/Server
Das Client/Server-Prinzip erlaubt es, Daten zentral auf einem Rechner zu lagern. Dabei ruft ein Client eine Dienstleistung ab, die der Server bereitstellt. Der Internet-Browser zum Beispiel ruft als Client-Programm die WWW-Seiten beim -> Webserver ab.
nach oben
CMTS
Cable Modem Termination System) Ist die Schnittstelle in der Kopfstation zwischen dem Internet und dem Kabelnetz.
nach oben
Coax-Kabel
Rundes Kabel aus einem Innenleiter, einer metallischen Schirmung und einem Kunststoffmantel. Für Ethernet kommt Coax-Kabel mit einem Wellenwiderstand von 50 Ohm zum Einsatz, Kabelfernsehen dagegen benutzt 75-Ohm-Kabel.
nach oben
Cookie
(engl. Plätzchen) Kleine Textdatei, die vom Web-Server auf die Festplatte des Users übertragen wird. Dadurch erfährt der Anbieter, wann der Besuch war, welcher Browser benutzt wurde, welche Eingaben getätigt wurden und welche anderen Web-Sites der User aufgerufen hat. Vorteil: Persönliche Einstellungen müssen nicht bei jedem Besuch der Seite neu eingegeben werden. Nachteil: Über Cookies kann der Anbieter die Surfgewohnheiten des Nutzers feststellen und so ein Persönlichkeitsprofil anfertigen. Aktuelle Browser ermöglichen jedoch die Ablehnung von Cookies.
nach oben
CPE
(Customer Premise Equipment) Endgerät beim Kunden (PC oder TV).
nach oben
DeNic
Deutsche Entsprechung zur -> InterNIC. Die Organisation ist für die Vergabe von Domain-Namen bzw. Internet-Adressen zuständig.
nach oben
DNS
(Domain Name System) Weltweit verteilte Datenbank, die für Menschen leichter merkbare Namen, wie www.cablesurf.de, in IP-Adressen umsetzt.
nach oben
Domain
Entspricht im Internet der Adressierung einer bestimmten Internetseite. Dabei kann hinter einer Domain sowohl ein einzelner Webserver als auch ein ganzes Netzwerk stehen. Der Domain-Name darf innerhalb eines festen Rahmens frei gewählt werden.
nach oben
Emoticon
Ein Kunstbegriff, der sich aus den Worten "Emotion" und "Icon" zusammensetzt. Mit Emoticons stehen E-Mail-Nutzern und Chattern Hinweise auf ihren emotionalen Zustand zur Verfügung. Dabei wird der Blickwinkel auf die Schriftzeichen um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht.
Beispiele: :-) = glücklich :-( = traurig ;-) = ironisch :-O = schockiert
nach oben
Gateway
Bei einem Gateway handelt es sich um ein Gerät, das Netze mit völlig unterschiedlichen Adressierungen, inkompatiblen Protokollen etc. verbinden kann (z.B. Datennetze mit Telefonnetzen).
nach oben
HFC
(Hybrid Fibre Coaxial) Kabelnetze bestehend aus Glasfasern und Koaxkabeln
nach oben
Hub
Netzwerkgerät, das die zentrale Vermittlungsstelle eines sternförmigen verkabelten Netzwerks bildet. Er verbindet die einzelnen Stationen eines Netzwerks miteinander. Gleichzeitig ist ein Hub auch ein Repeater (Verstärker).
nach oben
IP-Adresse
Eindeutige Adresse unter der jedes Gerät (PC, Router, ..) im Internet erreichbar ist.
nach oben
ISP
(Internet Service Provider) Internetanbieter
nach oben
MAC
Media Access Control, das Zugangsverfahren zum eigentlichen Medium (Kabel) eines Netzes. Es ist im Netzwerkcontroller implementiert, also beispielsweise in der Netzwerkkarte. Diese benötigt dann eine so genannte MAC-Adresse (oder Hardware Adresse), durch die eine Station eindeutig im Netz identifiziert ist. Netzwerkadressen (etwa IP-Adressen) werden zum eigentlichen Datenaustausch immer auf MAC-Adressen abgebildet. Die MAC-Adressen sind bei Netzwerkkarten und anderen Geräten in einem nichtflüchtigen Speicher festgehalten und weltweit für jedes Gerät eindeutig.
nach oben
MP3
Verfahren zur Kompression von Audiodaten. Bei der Kompression werden die Teile, die für den Menschen nicht hörbar sind, entfernt, um die Datenmenge zu reduzieren. Mittlerweile lassen sich aus dem WWW tausende von Songs herunterladen und über einen Software-Player wie Winamp oder Quicktime abspielen. Für unterwegs gibt es sogenannte MP3-Player.
nach oben
Newsletter
Kurze, prägnante Informationsbriefe, die via E-Mail an einen festen Abonnentenstamm verschickt werden.
nach oben
Nickname
Spitzname, mit dem man im Chat oder in Mailing-Listen auftritt.
nach oben
Page-View
Page-Views (oder auch Page-Impressions) geben Auskunft darüber, wie oft eine Homepage besucht wurde und welche weiterführenden Seiten des Web-Angebots aufgerufen wurden. Die reinen Besucherzahlen (Anzahl der User, die nur die Startseite ansteuern) werden dagegen in ''Visits'' gemessen. Diese Zahlen sind für die statistische Bewertung der Website und für die Kalkulation von Werbeeinnahmen von Bedeutung. Vergleichbar etwa mit der Einschaltquote beim Fernsehen.
nach oben
Peering
Peering ist der Datenaustausch zwischen den verschieden Netzen des Internet. Der Datenaustausch und die Abrechnung erfolgt an den sogenannten Peering Points. Der wichtigste Peering Point in Deutschland ist der DECIX in Frankfurt.
nach oben
Plug & Play
Bezeichnet eine Technologie, die einen unkomplizierten Umgang mit Computer- Hard- und Software ermöglicht. Damit lassen sich Peripheriegeräte ohne langwierige Installation anschließen und sofort benutzen.
nach oben
Portal
Einstiegsseite für Internetbenutzer. Je mehr Benutzer ein Portal benutzen, desto mehr kann man mit Werbung und E-Commerce verdienen. Der Unterschied zu einer normalen Homepage liegt vor allem in der Aktualität der Inhalte.
nach oben
Repeater
Ein Repeater (Verstärker) dient dazu, die maximale Reichweite eines Signals zu erhöhen. Durch Repeater lassen sich mehrere Segmente miteinander verbinden und dadurch der Gesamtumfang eines LAN ausdehnen.
nach oben
Router
Ein Router verbindet zwei Netzwerksegmente logisch miteinander (im Unterschied zum Repeater, der zwei Segmente physisch miteinander verbindet). Der Router ist dafür zuständig, Daten, die nicht für das eine Segment bestimmt sind, an ein anderes oder den nächsten Router weiterzuleiten. Daten für das lokale Segment gehen nicht über den Router hinweg, während ein Repeater unterschiedslos alle Daten weiterleitet.
nach oben
S/STP
(Screened/Shielded Twisted Pair) Twisted-Pair-Kabel mit Gesamtschirm und einer zusätzlichen Schirmung um jedes Adernpaar.
nach oben
S/UTP
(Screened Unshielded Twisted Pair) Twisted-Pair-Kabel mit einem Gesamtschirm um alle Adern.
nach oben
Switch
Ein Switch realisiert im Unterschied zu einem Hub eine direkte Verbindung zwischen zwei angeschlossenen Stationen, die über ein eigenes Kabel an ihn angeschlossen sind. Dazu untersucht der Switch die eingehenden Datenpakete darauf, für welche Hardware-Zieladresse sie bestimmt sind und leitet sie an den Port weiter, an den das Gerät mit dieser Adresse angeschlossen ist. An Switch-Ports lassen sich auch Hubs anschließen - der Switch muss dann am entsprechenden Port eine Tabelle mit den MAC-Adressen aller am Hub angeschlossenen Geräte verwalten.
nach oben
TCP/IP
(Transmission Control Protocol) Das TCP/IP-Protokoll ist ein grundlegender Standard im Internet zur Regelung des Datenverkehrs. TCP zerlegt die angeforderten Dateien in Pakete, die durch das IP (Internet Protocol) einzeln auf die Reise zum Empfänger geschickt werden. Dort angekommen, werden Sie im Rechner des Empfängers wieder durch das TCP zur ursprünglichen Datei zusammengesetzt.
nach oben
Twisted Pair
Kupferkabel mit vier oder acht Adern, wobei jeweils zwei Adern miteinander verdrillt sind, um Schutz gegen Störstrahlungen zu bieten. In den Standards ist eine über die Verdrillung der Adern hinausgehende Schirmung nicht vorgesehen.
nach oben
UMS
(Unified Messaging System) Hard- und Software, die es ermöglicht dass der Kunde verschiedenste Nachrichtenformen - wie Fax, E-Mail, Telefonanrufe - unter einer Oberfläche zu bearbeiten kann.
nach oben
VPN
(Virtual Private Network) Verschlüsselte Verbindung zwischen 2 Netzen über ein öffentlich zugängliches Netz (Internet; allerdings über abgeschirmte Kanäle) - steht aber nur bestimmten Benutzern offen. Man kombiniert damit die Kostenvorteile des öffentlichen Netzes mit der Sicherheit einer direkten Verbindung. Sicherheitsmaßnahmen verhindern, dass sich Unbefugte in ein VPN ''einklinken''. So muss sich jeder Teilnehmer identifizieren und authentifizieren; zusätzlich werden die Daten verschlüsselt.
nach oben
www
Einer der Internet-Dienste, der physikalisch aus Rechnern im Internet besteht, die über das Protokoll HTTP vernetzt sind und Daten im HTML-Format zum Abruf bereitstellen. Im Gegensatz zur bloßen Textdarstellung des frühen Internet, bietet das WWW heute die Möglichkeit, Grafiken, Töne, Animationen und Videos zu übertragen. Außerdem ermöglicht es dank der Verlinkung eine schnelle und intuitive Navigation durch die riesigen Datenbestände.
nach oben